Schulschließung ab 26.4.2021

Sehr geehrte Eltern,

ab Montag, 26. April 2021, geht die Tälerschule auf Grund des neuen Infektionsschutzgesetzes in die Stufe ROT.
Die Schule ist geschlossen.

Lediglich die Klasse 4 wird im Wechselunterricht von Distanz- und Präsenzunterricht unterrichtet.

Es wird für die Klassen 1-3 eine Notbetreuung angeboten.

Bitte nutzen Sie zur verbindlichen Anmeldung dieses Formular und schicken Sie es per E-Mail an
gs.ts.ottendorf@t-online.de oder geben es am Montag Ihrem Kind mit.

Im Schulhaus gilt durchgängig Maskenpflicht! Ab 26.04.2021 besteht eine Testpflicht für alle Schüler. Die Tests werden 2 x wöchentlich durchgeführt. Alternativ kann eine ärztliche Bescheinigung bzw. ein Nachweis über eine Selbsttestung auf das Coronavirus SARS-CoV-2 vorgelegt werden, welche nicht älter als 48 Stunden ist.
Sollten Sie bisher der Testung widersprochen haben, müssen Sie diese widerrufen, um die Notbetreuung oder den Wechselunterricht nutzen zu können.

Der Schulbusverkehr findet regulär statt.

T. Schwarz
Schulleiter

Bundes-Notbremse tritt in Kraft: Schul- und Kindergartenschließungen in weiten Teilen Thüringens

Bundestag und Bundesrat haben eine Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes (IfSG) beschlossen. Die Regelung tritt unverzüglich in Kraft und wird damit ab Montag, 26. April 2021, direkte Auswirkungen auf den Schul- und Kindergartenbetrieb in vielen Kreisen Thüringens haben. Familien mit Schul- und Kindergartenkindern sollten sich unbedingt bei ihrer Einrichtung sowie fortlaufend auf den Internetseiten des Bildungsministeriums informieren. Das Bildungsministerium wird ab Freitag, 23. April 2021, auf seiner Internetseite ausweisen, welche Kreise von den Auswirkungen des Gesetzes betroffen sind und inwiefern.

Die Auswirkungen der Gesetzesänderung im Einzelnen:

  • Wechselunterricht: Wird der Schwellenwert von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner im Landkreis oder der kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, findet ab dem übernächsten Tag an allen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen Wechselunterricht, auch in der Primarstufe, statt.
  • Schließung: Bei entsprechender Überschreitung des Schwellenwertes von 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen müssen Kindergärten und Schulen ab dem übernächsten Tag schließen. Abschlussklassen und Förderschulen sind davon ausgenommen, diese können weiter im Wechselunterricht beschult werden.
  • Abschlussklassen sind die 4. Klassen an Grund-, Gemeinschafts- und Förderschulen, die 9. und 10. Klassen an Gemeinschafts-, Regel-, Förder-, und Gesamtschulen zum Erwerb des Hauptschul-, des qualifizierenden Hauptschul- und des Realschulabschlusses sowie die Klassen in der Einführungs- und Qualifikationsphase zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife. An berufsbildenden Schulen sind dies die Klassen des letzten Ausbildungsjahres sowie Klassen, in denen Abschlussprüfungen stattfinden sowie an beruflichen Gymnasien die Klassenstufen 12 und 13. (Die Klassenstufe 11 am beruflichen Gymnasium, an der integrativen Gesamtschule und in der 13-jährigen Gemeinschaftsschule sind keine Abschlussklassen.)
  • Vom Präsenzunterricht für Förderschulen sind auch Kinder an allgemein bildenden Schulen mit sonderpädagogischem Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht sowie alle Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf umfasst.
  • Eine Notbetreuung wird entsprechend den Vorgaben der §§ 20 bzw. 43 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO angeboten.
  • Testpflicht: Unabhängig von einem Schwellenwert ist die Präsenz in der Schule nur erlaubt für Personen, die die 2 x wöchentlich angebotenen Selbsttests nutzen. Das gilt für alle Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Personal. Alternativ wird die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung bzw. eines Nachweises über eine Schnelltestung auf das Coronavirus SARS-CoV-2, zum Beispiel an einem Bürgertestzentrum, welcher nicht älter als 48 Stunden ist, als Testung am Testtag der Einrichtung anerkannt. Diese Regelung gilt sowohl für den Präsenzunterricht als auch für die Notbetreuung. Leistungsnachweise sind unabhängig davon zu erbringen.

Das Bundesinfektionsschutzgesetz entfaltet damit unmittelbar Geltung im gesamten Bundesgebiet und ist anzuwenden. Zusätzlich sollen die aktuellen Thüringer Infektionsschutzverordnungen, insbesondere die ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO, im Nachgang an die neue bundesrechtliche Lage angepasst werden.

Weitere Hinweise:

Die Zählung der Tage, an denen die jeweiligen Inzidenzwerte überschritten sein müssen, damit sich das Gesetz auswirkt, erfolgt rückwirkend ab Inkrafttreten des Gesetzes.

Die Regelungen zur Notbetreuung laut ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO (§§ 20, 43):

Zugang zur Notbetreuung haben stets Kinder,

  • deren Betreuung aus Gründen des Kinderschutzes geboten erscheint,
  • deren Betreuung aufgrund eines besonderen Förderbedarfs nach § 8 ThürKigaG/eines sonderpädagogischen Förderbedarfs erforderlich ist oder
  • soweit ein Personensorgeberechtigter im Bereich der Gesundheitsversorgung und Pflege tätig ist und keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit, insbesondere durch andere Personensorgeberechtigte, sicherstellen kann.

Zugang zur Notbetreuung wird zudem angeboten, wenn ein Personensorgeberechtigter

  • aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe, die eine Erledigung der Tätigkeit in Heimarbeit unmöglich machen, an einer Betreuung des Kindes gehindert ist,
  • keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit, insbesondere durch andere Personensorgeberechtigte, sicherstellen kann und
  • dieser Personensorgeberechtigte
    a) zum zwingend für den Betrieb benötigten Personal in der Pandemieabwehr oder -bewältigung oder in Bereichen von erheblichem öffentlichen Interesse gehört, insbesondere in den Bereichen
    • Bildung und Erziehung,
    • Kinder- und Jugendhilfe,
    • Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der öffentlichen Verwaltung, der Rechtspflege und der rechtlichen Betreuung,
    • Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur und Versorgungssicherheit,
    • Informationstechnik und Telekommunikation,
    • Medien,
    • Transport und Verkehr,
    • Banken und Finanzwesen,
    • Ernährung und Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs,
    b) infolge einer betreuungsbedingten Einschränkung der Erwerbstätigkeit von einer Kündigung oder einem unzumutbaren Verdienstausfall bedroht wäre oder

    c) als Schüler, Auszubildender oder Studierender notwendige Prüfungen und Praktika abzulegen oder prüfungsvorbereitend am Präsenzunterricht teilzunehmen hat.

Quelle: https://bildung.thueringen.de/aktuell/bundes-notbremse-tritt-in-kraft

Elternbrief der Schule zur Teststrategie ab 12. April 2021

Sehr geehrte Eltern,
ergänzend zu den bisherigen Mitteilungen zu freiwilligen Selbsttests gibt es einen Elternbrief der Schule

und die aktuelle Allgemeinverfügung zum Vollzug der Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 – in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sport (ThürSARS-CoV-2 -KiJuSSp-VO ),
u. a. mit der Neuregelung der Maskenpflicht unter Punkt 7.7.

Damit wird die Mitteilung des SHK vom 8.4.2021 über eine eigene Allgemeinverfügung hinfällig.

Digitale Endgeräte ausleihen

Sehr geehrte Eltern,  

im aktuellen Amtsblatt des Saale-Holzland-Kreises (03/2021) wurde darüber informiert, dass Ende April 2021 die digitalen Endgeräte über das Sofortausstattungsprogramm des DigitalPakts geliefert werden und dann den Schulen zum Verleih an einen Teil der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen. Mit der Bereitstellung dieser Geräte sollen soziale Unterschiede, die das Erreichen der Unterrichtsziele aufgrund fehlender digitaler Ausstattung gefährden, ausgeglichen werden.

Damit wir den Verteilvorgang der Geräte aus dem Programm besser planen können, bitten wir die betroffenen Eltern und Sorgeberechtigten, bis zum 16.04.2021 einen entsprechenden Antrag an die Schule zu stellen. Das Antragsformular, welches Sie auf der Homepage des Saale-Holzland-Kreises finden, steht nun auch unter nachfolgendem Link zum Download bereit.

Wir möchten Sie bitten, die eingehenden Anträge zunächst an unsere Schule zu schicken. Hier werden die Anträge auf Vollständigkeit geprüft, die Stellungnahme der Schule ergänzt und schließlich dem Amt für Organisation/IT-Service bis zum 23.04.2021 weitergleitet.

Schule weiterhin in Stufe Gelb II

Aktuelle Info vom 08.04.2021 des SHK:

Die Schulen im Saale-Holzland-Kreis sollen nach den Osterferien am 12. April wieder öffnen.
Für den Schulbetrieb gelten die Regelungen der Landes-Verordnungen.
Zusätzlich wird der Landkreis in einer Allgemeinverfügung weitergehende Maßnahmen für einen verstärkten Infektionsschutz erlassen. Dazu gehört für Schüler der Klassenstufen 1-4 die Empfehlung und für Schüler der Klassenstufen 5-6 die Pflicht, im Unterricht Mund-Nase-Bedeckung zu tragen (für Schüler ab Klasse 7 ist dies bereits vom Land geregelt). Zudem werden vorübergehend der Sportunterricht in geschlossenen Räumen, der Schwimmunterricht sowie Singen im Unterricht untersagt.
Die Allgemeinverfügung soll am 9.4. hier auf der Internetseite des Landkreises bereitgestellt und am 10.4. in der örtlichen Tageszeitung veröffentlicht werden. Sie tritt am 11.4. in Kraft und gilt für einen Zeitraum von 14 Tagen.

Mehr unter: https://www.saaleholzlandkreis.de/corona-virus/aktuelle-infos/